Beschilderung von Gerasdorf in Wien ist ein Schildbürgerstreich

DI Anton Leidinger (Bonaventura), Mag. Lukas Mandl (Gerasdorfer Landtagsabgeordneter), Ing. Markus Kuttenberger (NÖ Landesstraßenverwaltun) beim Lokalaugenschein: "Wo Gerasdorf drin ist, muss Gerasdorf drauf stehen", findet Mandl.

„Die Beschilderung von Gerasdorf am Beginn der S1 Ost/S2 kommt mir vor wie ein Schildbürgerstreich. Wer nach Gerasdorf will, muss bei einer Abfahrt namens ‚Hermann Gebauer-Straße‘ abzweigen. Das wussten am Anfang auch viele Einheimische nicht – und viele sind vorbei gefahren“, so LAbg. Mag. Lukas Mandl.

Unzählige Gerasdorferinnen und Gerasdorfer sind bereits an ihrer neuen Abfahrt vorbeigefahren und fanden sich plötzlich mitten auf der S1 Ost wieder. Der Grund dafür liegt auf der Hand: Aus Wien kommend ist die Abfahrt nach Gerasdorf auf einem großen Schild angeschrieben als „Hermann Gebauer-Straße". Die kennt aber kaum jemand.

 

Der Gerasdorfer Landtagsabgeordnete Mag. Lukas Mandl hat sofort interveniert und verlangt: „Wo Gerasdorf drin ist, muss Gerasdorf drauf stehen". Da das Schild, um das es geht, auf Wiener Boden liegt, und die Stadt Wien den Standpunkt vertritt, es sei wichtiger, Wiener Straßen anzugeben, als Niederösterreichische Ortschaften, gilt es, eine Lösung zu suchen.

 

Mandl konnte bei einem ersten Lokalaugenschein mit DI Anton Leidinger von der Errichtungsgesellschaft Bonaventura und Ing. Markus Kuttenberger von der NÖ Landesstraßenverwaltung erreichen, dass die Möglichkeit zur Montage einer „Zusatztafel" geprüft wird. „Diese muss aber einige hundert Meter vor der Abfahrt stehen", so Mandl.

 

„Schließlich sollen ja auch Gäste nach Gerasdorf finden. Damit diese sich rechtzeitig orientieren und sich richtig einreihen können, ist es notwendig, schon einige hundert Meter vor der Abfahrt anzugeben, wo man Richtung Gerasdorf abzweigen muss. Alles andere wäre ein neuerlicher Schildbürgerstreich", findet der Gerasdorfer Landtagsabgeordnete.