Car2Go für Gerasdorf: Mandl und Vojta ziehen an einem Strang

Gerasdorfs Bürgermeister Alexander Vojta, Klosterneuburgs Bürgermeister Stefan Schmuckenschlager, Gerasdorfs Abgeordneter Lukas Mandl

„In Gerasdorf gibt es einige Hotspots, also Verkehrsknotenpunkte, die als Flächen für car2go interessant wären“, so der Gerasdorfer Abgeordnete Lukas Mandl. Zusammen mit Bürgermeister Alexander Vojta versucht Mandl, das car2go Angebot nach Gerasdorf zu holen. Mandl: „Das spart Geld und Nerven. Und es schont die Umwelt.“

Als erste Stadt Österreichs außerhalb Wiens bekommt Klosterneuburg car2go-Gebiete. Das car2go Service funktioniert so, dass jede Benutzerin und jeder Benutzer jederzeit in ein freies Auto einsteigen und damit fahren kann. Nach der Fahrt muss das Auto in einem car2go-Gebiet geparkt werden. Dann endet die Miete, die minutengenau abgerechnet wird.

Freie Autos werden mit einer eigenen App auf dem Handy automatisch angezeigt. In städtischen Regionen mehrerer Kontinente erfreut sich das car2go Angebot großer Beliebtheit. Da car2go nun mit Klosterneuburg auch außerhalb Wiens Gebiete erschließt, hat Abgeordneter Lukas Mandl die Initiative ergriffen und will car2go auch nach Gerasdorf holen.

Bürgermeister an Bord

„Ich danke Bürgermeister Alexander Vojta dafür, dass er sofort Feuer und Flamme für die Idee war. Wir gehen gut koordiniert vor. Im Juli hatte ich ein ausführliches Gespräch mit car2go Geschäftsführer Alexander Hovorka. So habe ich die Anforderungen des Unternehmens an mögliche car2go Gebiete ausgelotet“, berichtet Lukas Mandl.

„Da car2go nach Klosterneuburg kommt, habe ich nun zusammen mit Bürgermeister Vojta den Klosterneuburger Bürgermeister Stefan Schmuckenschlager besucht. Wir hatten einen sehr wertvollen Erfahrungsaustausch dazu, was wir als Gemeinde berücksichtigen müssen, wenn wir das car2go Angebot wollen und bekommen“, so der Gerasdorfer Abgeordnete.

Hotspots in Gerasdorf

„Letztlich kommt es darauf an, wie viele Gerasdorferinnen und Gerasdorfer schon jetzt für car2go angemeldet sind und wie viele es in Zukunft nützen könnten. Für das Unternehmen geht es darum, nur Gebiete zu erschließen, in denen die Wahrscheinlichkeit hoch ist, dass in ein geparktes Auto bald eine andere Nutzerin oder ein anderer Nutzer einsteigt“, so Mandl.

„Dafür gibt es auch in unserer Stadt Gerasdorf einige Hotspots, die sich als car2go Flächen eigenen würden“, ist Mandl überzeugt – und zusammen mit Alexander Vojta will Mandl auch car2go überzeugen.