Ein Jahr erfolgreiche GR-Wahl für die ÖVP Gerasdorf - Kristina Mandl: „Wir arbeiten hart für unsere Stadt“

v.l.n.r.: Gemeinderat Robert Granzer, Stadtparteiobfrau-Stv. Thomas Eichinger, Gemeinderätin Hermine Czaak, Gemeinderat Roman Scheider, Stadtparteiobfrau Kristina Mandl, Stadtrat Jürgen Trimmel, Gemeinderätin Doris Dulmovits, Gemeinderätin Helene Ferschner-Hallwirth, Abgeordneter Vbgm. Lukas Mandl, Stadtrat Johann Schneider, Gemeinderat Stefan Baltram

„Wir haben die Wahl gewonnen und wir - das Team der ÖVP Gerasdorf - arbeiten hart, um dem uns entgegengebrachten Vertrauen gerecht zu werden“, hebt Stadtparteiobfrau Kristina Mandl anlässlich des ersten Jahrestages der Gemeinderatswahl hervor.

In einem Pressegespräch anlässlich des ersten Jahrestages der Gemeindratswahl Ende Jänner freute sich die Stadtparteiobfrau der ÖVP Gerasdorf, die Gemeinderats-Mitglieder der Volkspartei sowie ihren Stellvertreter Thomas Eichinger begrüßen zu dürfen. „Alle unsere Gemeinderats-Mitglieder sind persönlich durch Vorzugsstimmen der Bürgerinnen und Bürger gewählt. So arbeiten sie auch hart für Gerasdorf, um diese Vertrauen gerecht zu werden“, betont Kristina Mandl.

„Wir haben die Wahl gewonnen“

In ihrem Rückblick auf die vergangene Gemeinderatswahl erinnerte die Stadtparteiobfrau daran, dass die ÖVP Gerasdorf mit 1,9 Prozentpunkten den höchsten Zugewinn aller Gemeinderatsparteien verzeichnet hatte und sowohl in Stimmen als auch in Prozenten das beste ÖVP-Ergebnis seit einem Vierteljahrhundert verzeichnen konnte, obwohl nun mit fünf Fraktionen der bisherige Höchststand an unterschiedlichen Parteien im Gerasdorfer Gemeinderat erreicht ist. „Das war und ist für uns ein Vertrauensvorschuss, aus dem wir etwas Gutes machen wollen für Gerasdorf“, bekräftigte Kristina Mandl.

„Wir machen etwas daraus“

Gerasdorfs Abgeordneter und nunmehriger Vizebürgermeister Lukas Mandl erklärte: „Wir haben sofort nach der Wahl begonnen, mit allen, die überhaupt bereit waren, in einer Stadtregierung mitzuwirken, Gespräche zu führen. Mit den Sozialdemokraten sind diese Gespräche in Verhandlungen gemündet. Mit der SPÖ haben wir ein 50 Seiten starkes Arbeitsprogramm erstellt, das wir nun Schritt für Schritt verwirklichen. Wir hatten vor der Wahl gesagt: ‚Der Bürgermeister braucht einen Partner!‘ Und nun, nach der Wahl, leben wir diese Partnerschaft tagtäglich! Zusammen mit Bürgermeister Alexander Vojta machen wir etwas aus dem Wählerauftrag!“

Rathaus-Neu und Verkehrskonzept

Die Umsetzung der Maßnahmen im Arbeitsprogramm erfolgt in fast 50 „Teams“, die sich aus Gemeinderats-Mitgliedern der Stadtregierungs-Parteien sowie aus interessierten Bürgerinnen und Bürgern zusammensetzen. – Johann Schneider, der neue Finanzstadtrat Gerasdorfs, erklärte: „So arbeiten wir in einem Team gerade intensiv, den lange geplanten Umbau des Rathauses zu einem modernen Bürgerservice-Zentrum, das auch genug Platz für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung bietet, endlich umzusetzen. Auf diesem Weg haben wir es auch geschafft, die Bezirkshauptmannschaft-Außenstelle ins Rathaus zu holen. In Zukunft können Bürgerinnen und Bürger also beide Ämter an einem einzigen Ort aufsuchen. Ein weiteres Beispiel für unsere intensive Zusammenarbeit mit der SPÖ ist die Erstellung eines Verkehrskonzepts für das gesamte Stadtgebiet. Das ist dringend notwendig, damit unter dem Anwachsen von Bevölkerung und Verkehr nicht die Lebensqualität leidet!“ Schneider ist als Stadtrat auch für Infrastruktur zuständig.

Nahversorgung und Raumordnungskonzept

Wirtschaftsstadtrat Jürgen Trimmel ergänzte: „Untrennbar verbunden mit dem Verkehrskonzept ist auch das Raumordnungskonzept, das Gerasdrof braucht. Zusammen mit Planungsstadtrat Robert Bachinger haben wir einen angesehenen Experten mit der Beratung für ein zukunftstaugliches Raumordnungskonzept beauftragt. Zuerst informieren wir alle interessierten Gerasdorferinnen und Gerasdorfer. In weiterer Folge gibt es Bürgerbeteiligungsprozesse, damit es in unserer Heimatstadt nicht zu einem Wildwuchs kommt, sondern zu kontrollierten Wachstumsprozessen. Ein aktuell brennendes Thema ist die Nahversorgung. Zum Beispiel konnten wir den Nahversorger in Föhrenhain bereits attraktiver machen.“

Gute Kinderbetreuung und Reform der Horte

Gemeinderätin Helene Ferschner-Hallwirth sagte: „Ein wichtiger Faktor für gute Ausgewogenheit zwischen Familienleben und Erwerbsarbeit ist gute Kinderbetreuung. Unser Ziel ist, dass es für jede Altersgruppe eine Betreuung gibt, die den Bedürfnissen der Kinder und dem Bedarf der Eltern entspricht. Nach dem Start der neuen Stadtregierung haben wir im Eilzugstempo neue Kindergartengruppen in Kapellerfeld errichtet. Denn das war dringend! Nun planen wir frühzeitig, wo Kindergarten- und Schulplätze gebraucht werden. Und wir wollen zusammen mit den Hortvereinen, wo Eltern ehrenamtlich wertvolle Arbeit leisten, die Hortbetreuung in unserer Stadtgemeinde reformieren.“

Sichere Schulwege in Kapellerfeld

Hermine Czaak, gewählte Gemeinderätin für Kapellerfeld, erinnerte an ein Projekt mit der Allgemeinen Unfallversicherungsanstalt (AUVA): „Die Expertinnen und Experten haben uns dabei geholfen, zusammen mit der Polizei und der Volksschule Kapellerfeld, sowie mit Kindern und Eltern, ein Konzept für die Sicherheit auf den Schulwegen zu erarbeiten. Mittlerweile ist dieses Konzept durch extra Straßenmarkierungen und kleine bauliche Maßnahmen umgesetzt.“ Die Zusammenarbeit mit der AUVA wird fortgesetzt. 2016 werden die Schulwege zur Volksschule Oberlisse überarbeitet, im Jahr 2017 dann jene zur Volksschule Seyring.

Aktionen gegen unsaubere Betriebe in Föhrenhain

Doris-Maria Dulmovits, gewählte Gemeinderätin für Föhrenhain, erklärte, dass „in guter Zusammenarbeit zwischen Stadtgemeinde und Bezirkshauptmannschaft in Föhrenhain erste Maßnahmen gegen unsaubere Betriebe“ gesetzt wurden.

Generationendorf auf dem Weg

Robert Granzer, gewählter Gemeinderat für die Oberlisse und als dienstältester Gemeinderat auch Altersvorsitzender des gesamten Gemeinderats, hob hervor, dass „die Arbeit am Generationendorf, zu dem auch das von Lukas Mandl durchgesetzte Pflegeheim gehört, intensiv vorangetrieben wird. Das Generationendorf entsteht zwischen der Volksschule Oberlisse und der Westlichen Scheunenstraße. Der nun größte Kindergarten Niederösterreichs steht dort bereits. Die Herausforderungen in der Grundaufbringung waren groß. Aber Schritt für Schritt können das Pflegeheim, das betreute Wohnen, das junge Wohnen und andere Projekte dort verwirklicht werden.“

Supermakt-Standort in Gerasdorf-Ort erhalten

Ein anderer Faktor für die Lebensqualität war durch die Zielpunkt-Pleite in Gefahr: nämlich der Supermarkt-Standort in Gerasdorf-Ort. Roman Scheider, gewählter Gemeinderat für Gerasdorf-Ort, freut sich: „Wir konnten zusammen mit der Familie Ströck sicherstellen, dass es am Zielpunkt-Standort auch in Zukunft einen Supermarkt geben wird.“

Ortsbildverschönerung in Seyring

Stefan Baltram, gewählter Gemeinderat für Seyring, ergänzte: „Für Seyring ist uns die ständige Verschönerung des Ortsbildes ein großes Anliegen. Der Dorfanger, aber auch andere Teile unserer Ortschaft, sollen laufend verschönert werden. Hier wird es Bürgerbeteiligungsprozesse geben.“

Schwerpunkt Kinderfreundlichkeit

Seitens der ÖVP-Stadtpartei stehe das laufende Arbeitsjahr bis zum Sommer unter dem Motto „Kinderfreundlichkeit“, erinnerte Stadtparteiobfrau Kristina Mandl: „Zahlreiche Veranstaltungen für Kinder – von Ferienspielen bis zu Übernachtungsparties – sprechen da eine klare Sprache.“ Überhaupt seien Kinder bei den Aktivitäten der ÖVP Gerasdorf immer willkommen.

Teamgeist für die Stadtregierung

Stadtparteiobfrau-Stellvertreter Thomas Eichinger betonte eindringlich, dass entscheidend für das Vorankommen Gerasdorfs und für gute Dienstleistung im Interesse der Bürgerinnen und Bürger ist, dass die Stadtregierung mit „Teamgeist arbeitet: Für die Bevölkerung ist wichtig, dass die Lebensqualität stimmt, dass Gerasdorf lebenswert ist, dass man sich auf die Stadtregierung verlassen kann, dass die öffentlichen Aufgaben erfüllt werden und man als Bürgerin oder Bürger immer einen Ansprechpartner hat.“

„Wir hören den Gerasdorferinnen und Gerasdorfern zu, um zu wissen, wo die Herausforderungen liegen“

Lukas Mandl sagte abschließend, um mit diesem Teamgeist gute Ergebnisse zu erzielen, müsse man „den Mitbürgerinnen und Mitbürgern in Gerasdorf zuhören, um zu wissen, wo die Herausforderungen liegen. Solange wir diese Bürgernähe leben, werde wir als Volkspartei und als Stadtregierung gute Arbeit leisten. Und auch die Stadtverwaltung leistet gute Arbeit. Die Kolleginnen und Kollegen im Dienststand unserer Stadtgemeinde haben das Herz am richtigen Fleck. Durch das Personalprojekt, das wir im Vorjahr umgesetzt haben, haben sie jetzt auch die richtige Struktur, um in unserer stark wachsenden Stadt alles zur Zufriedenheit der Bürgerinnen und Bürger zu erfüllen. Danke dafür!“