Gemeinsam für Gerasdorf – SPÖ und ÖVP bilden Stadtregierung

Alexander Vojta und Lukas Mandl präsentieren mit ihren Teams das gemeinsam erstellte Arbeitsprogramm, das von allen Gemeinderats-Mitglieder der beiden Stadtregierungs-Parteien unterschrieben wurde

Alexander Vojta und Lukas Mandl mit dem von allen Gemeinderats-Mitgliedern ihrer beiden Parteien unterschriebenen Arbeitsprogramm

In Gerasdorf arbeiten SPÖ und ÖVP zusammen. „Mit einer deutlichen Mehrheit werden viele wichtige Projekte in den kommenden fünf Jahren umgesetzt“, so Alexander Vojta von der SPÖ. „In einem intensiven Prozess haben unsere Teams gemeinsam ein Arbeitsprogramm mit konkreten Zeitplänen erstellt“, so Lukas Mandl von der ÖVP.

(unten findet sich das gesamte Stadtregierungs-Programm als PDF zum Download)

„Mit Teamgeist und Führungsverantwortung“ wollen Alexander Vojta als Bürgermeister und Lukas Mandl als Vizebürgermeister die Arbeit der neuen Gerasdorfer Stadtregierung angehen. Ihre Parteien, die SPÖ und die ÖVP Gerasdorf, haben in einem ausführlichen Verhandlungs-Prozess ein Stadtregierungs-Programm für die neue Periode erarbeitet.

„Die schon bisher gute Zusammenarbeit im Gemeinderat wird in den nächsten fünf Jahren im Rahmen einer Koalition fortgesetzt. Wir arbeiten mit frischem Schwung und voller Motivation für alle Gerasdorferinnen und Gerasdorfer. Es gibt viele Projekte, die schon geplant sind und jetzt zügig mit einer klaren Mehrheit umgesetzt werden“, so Vojta.

Mandl erklärt: „Es ist ein Arbeitsprogramm, das wir in intensiven Verhandlungen erarbeitet haben. Alle 26 Gemeinderats-Mitglieder waren beteiligt und alle haben das Programm auch unterschrieben. Alle haben sich verpflichtet, an die Arbeit zu gehen. Die dringenden und wichtigen Projekte für Gerasdorf gehören schnell und vollständig umgesetzt.“

Arbeitsprogramm mit genauem Zeitplan

Das Arbeitsprogramm sei gegliedert in langfristige Strategien, kurzfristig durchzuführende Projekte und dauerhaft wichtige Themen, so Vojta und Mandl. Das Wichtigste sei, dass jedes einzelne Vorhaben einen konkreten Weg zur Umsetzung und einen genauen Zeitplan vorsieht. Das diene als Leitfaden und bringe Verlässlichkeit für die Bürgerinnen und Bürger.

Mandl dazu: „Neben der Umsetzung vieler Arbeitsthemen – wie etwa der Konzepte für Raumordnung und Verkehr, der Verbesserung der Radwege oder der Senkung der Müllgebühr – wird die Stadtregierung neue Akzente setzen: etwa in den Bereichen Informations-Transparenz für die Bevölkerung und mehr Demokratie im Gemeinderat.“

Vojta sagt: „Rund um das Pflegeheim entsteht ein ganzes Generationendorf. Da ist auch Platz für Junges Wohnen, den neuen Kindergarten, die Volkschule, für betreutes Wohnen, für Familien und für viel Kommunikation in einem Nachbarschaftszentrum. Wir haben den Weg für die Errichtung der Kläranlage geebnet, durch die sich die Kanalgebühr dem Landes-Durchschnitt annähern soll.

50 Seiten für fünf Jahre

Es sei etwas Besonderes, dass eine Stadtregierung mit einem 50-seitigen Arbeitsprogramm in eine neue Periode starte. „Wir danken unseren Teams für ihren großen Einsatz bei der Erstellung dieses Arbeitsprogramms“, streuen Vojta und Mandl den Verhandlerinnen und Verhandlern Rosen. – Man habe sich vorgenommen, „die vollen fünf Jahre“ zu koalieren.

Wer was macht: Aufgabenteilung im Stadtregierungs-Team

Nach Abschluss des Arbeitsprogramms haben sich die Parteien darauf geeinigt, wer im Stadtregierungs-Team mit Bürgermeister Vojta und Vizebürgermeister Mandl welche Aufgaben übernehmen wird. So wird Horst Raub (SPÖ) als Bürgermeister-Stellvertreter fungieren und sich im Stadtrat besonders zum den Bereich Bildung kümmern.

Mandl kümmert sich neben seinen Generalaufgaben besonders um Verwaltung und Sicherheit. Finanzstadtrat wird Johann Schneider (ÖVP), Planungsstadtrat Robert Bachinger (SPÖ), Wirtschaftsstadtrat Jürgen Trimmel (ÖVP), Sozialstadträtin Gertrude Sommer (SPÖ), Jugendstadtrat Michael Kramer (SPÖ), Kulturstadträtin Brigitte Groß (SPÖ).

Aufgrund des Proporzes besetzt die FPÖ zwei Stadtrats-Plätze. Diese werden den Themen Umwelt und Energie gewidmet sein. Bildungs-Gemeinderätin wird Helene Ferschner-Hallwirth (ÖVP), Familien-Gemeinderätin Doris-Maria Dulmovits (ÖVP), Jugend-Gemeinderat Stefan Baltram (ÖVP), Zivilschutz-Beauftragter Franz Ornik (SPÖ).

Die SPÖ wird mit Horst Raub den Vertreter im Abfallwirtschaftsverband Schwechat (AWS) stellen, die ÖVP mit Roman Scheider den Vertreter im Rußbach-Wasserverband. Florian Gratzl wird Fraktionsobmann der SPÖ, Thomas Puchter jener der ÖVP. „Speziell die beiden haben schon als Redakteure des Programms ganze Arbeit geleistet“, so Vojta und Mandl.

SPÖ und ÖVP bilden „Arbeitspärchen“

Eine Besonderheit ist die Art und Weise der Zusammenarbeit in der Stadtregierung. So bilden jeweils ein ÖVP-Vertreter und ein bis zwei SPÖ-Vertreter „Arbeitspärchen, die alle anstehenden Themen schon im Vorfeld von formalen Sitzungen besprechen. Das erhöht die Verlässlichkeit und das Tempo unserer Arbeit“, sind Vojta und Mandl überzeugt.

Mitbewerber Vojta und Mandl führen ihre Parteien in die Koalition

Lukas Mandl war 2008 durch Vorzugsstimmen in den Landtag gewählt worden. Nur einen Tag später war Alexander Vojta vom Gemeinderat zum Bürgermeister gewählt worden. Im Jahr 2010 wurde Vojta bestätigt. Mandls Wiederwahl in den Landtag war 2013. Nun haben die Mitbewerber ihre Parteien in die erste SPÖ-ÖVP Koalition in Gerasdorf bei Wien geführt. Sie betonen unisono:

„Unsere breite Mehrheit im Gemeinderat bedeutet eine große Verantwortung für unsere Heimatstadt: Wir haben einen Auftrag. Wir haben Visionen, Ziele und Maßnahmen definiert. Wir haben einen Zeitplan. Alle unsere Gemeinderats-Mitglieder arbeiten an der Umsetzung. An ihren Ergebnissen für Gerasdorf soll diese Stadtregierung gemessen werden.“

Download:

2015-02-24 SPOE OEVP Gerasdorf Koalitionsvereinbarung