Jagdgesellschaft Gerasdorf setzt sich für die Sanierung des Schutzwaldes ein

Die Kinder der Volksschule Gerasdorf besuchten die Jagdgesellschaft bei der Auspflanzung der Bäume und Sträucher.

Der Wald übt auf seine Umgebung, den Menschen, die Tier- und Pflanzenwelt sowie auf den Boden, Wasser und Luft eine bedeutende Wirkung aus. Um die grüne Lunge der Erde auch für kommende Generationen zu erhalten, setzt sich die Jagdgesellschaft Gerasdorf für die Sanierung des Schutzwaldes ein.

Die Gerasdorfer Jägerschaft unter der Leitung von Günter Trimmel pflanzte zwischen dem Ortsgebiet Gerasdorf und Seyring auf einer Länge von etwa drei Kilometern insgesamt 3000 heimische Laub- und Nadelbäume. Der neue Wald soll neben der Bodenschutzfunktion auch Schutz für die Tierwelt bieten, sowie die Reinhaltung und Erneuerung von Luft und Wasser bewirken.

Bei einem Ausflug der zweiten Klassen der Volksschule Oberlisse konnten die Kinder die Arbeit der Jagdgesellschaft beobachten und wurden von Obmann Günter Trimmel über die Notwendigkeit der Erhaltung des Waldes informiert: „Wir leben, erleben und beleben die Natur.“

Bürgermeister Alexander Vojta betont: „Ich freue mich sehr, dass die Jagdgesellschaft Gerasdorf unter der Leitung von Günter Trimmel so engagiert ist. Die Nachforstungen sind  für die Erhaltung des Waldbestandes ganz wichtig. Die Stadtgemeinde Gerasdorf wird auch in Zukunft derartige Aktivitäten voll unterstützen. Sie kommen unserer Bevölkerung zugute.“

Vizebürgermeister Abg. Lukas Mandl sagt: „Gerasdorf ist seit vielen Jahren ein Musterbeispiel für die Integration der Jagd und des allgemeinen Gemeindelebens. Die Jagdgesellschaft erzählt in den Schulen über unsere Tierwelt, füttert die Wildtiere, sorgt für die Regulierung des Wildbestandes, betreibt Hege und Pflege. Und nun kümmert sich die Jagd aus eigenem Antrieb mit nur wenig Unterstützung von der öffentlichen Hand um den Baumbestand und damit um Naherholung und Lebensqualität. So bleibt unsere Heimatstadt so schön und lebenswert. Dafür ist Günter Trimmel und der Geradorfer Jagd ausdrücklich mit einem kräftigen ‚Weidmannsheil!‘ zu danken!“