Lobner und Mandl: Gerasdorf soll nicht dem Bezirk Gänserndorf zugeordnet werden

René Lobner, Lukas Mandl (Archivfoto)

Bei der Verwaltungsreform sollte Gerasdorf nicht dem Bezirk Gänserndorf zugeordnet werden, sondern Korneuburg oder Mistelbach. So sehen es die beiden zuständigen Abgeordneten René Lobner und Lukas Mandl. Das sei etwa für Einsatzorganisationen wichtig. An der Gerasdorfer Außenstelle werde in keinem Fall gerüttelt.

Die beiden Abgeordneten und ÖVP-Bezirksparteiobleute René Lobner für den Bezirk Gänserndorf und der Gerasdorfer Lukas Mandl für den bisherigen Bezirk Wien-Umgebung sind sich darin einig, dass die Stadtgemeinde Gerasdorf und der Bezirk Gänserndorf weniger gut zusammenpassen als Gerasdorf und die beiden anderen benachbarten Bezirke Korneuburg oder Mistelbach.

Lobner betont: „Die Verwaltungsreform ist gut für sinnvolle Einsparungen und Bürgernähe. Bei der Frage der Zuordnung von Gerasdorf setzen wir uns für eine der beiden Optionen Mistelbach oder Korneuburg ein. Diese beiden Optionen wären sicher besser.“

Mandl ergänzt: „Es ist gut, dass durch Sparsamkeit in der Verwaltung in Zukunft mehr Geld für Soziales und Projekte da ist. Ich arbeite dafür, dass Gerasdorf nicht dem Bezirk Gänserndorf zugeordnet wird. Ich danke René Lobner für seine Unterstützung.“

Mandl erklärt: „Für die Einsatzorganisationen, die Interessenvertretungen und einige andere Bereiche gibt es bessere Lösungen als Gänserndorf. Diese Bereiche sind formal und auch im täglichen Leben mehr zum Bezirk Mistelbach orientiert. Für die täglichen Amtswege der Bürgerinnen und Bürger bleibt die Gerasdorfer Außenstelle der Bezirkshauptmannschaft bestehen. Daran wird nicht gerüttelt.“