„Mut, auch unpopuläre Dinge in Angriff zu nehmen“

Elisabeth Köstinger bei der Hubertusmesse in Gerasdorf

Elisabeth Köstinger ist die Nummer 2 im Team von Sebastian Kurz. Sie hat sich als fleißige und verlässliche Vertreterin Österreichs im Europaparlament bewährt. Vor zwei Jahren hat sie Gerasdorf besucht. Für uns hat sie drei Fragen beantwortet:

Bei der Hubertusmesse vor zwei Jahren hast Du eine Rede gehalten und hast mit vielen Gerasdorferinnen und Gerasdorfern geplaudert. Wie hast Du den Besuch in Erinnerung?

 

Es war mein erstes Mal bei der Hubertusmesse in Gerasdorf und ich war beeindruckt von dem Zusammenhalt der Jägerinnen und Jäger und der Verantwortung, die sie für die Bürgerinnen und Bürger von Gerasdorf übernehmen. Sie helfen den Schulkindern, die heimische Tierwelt kennenzulernen, sie pflegen die bestehenden Waldflächen und pflanzen neue, sie sorgen dafür, dass in unserer Gesellschaft auch noch für Fauna und Flora Lebensraum da ist. Ich habe mich sehr darüber gefreut, dabei sein zu dürfen.

 

Gerasdorf will „Dorf bleiben, Stadt werden“. Bei uns geht es darum, urbane Infrastruktur mit ländlicher Lebensqualität in Einklang zu bringen. Welchen Zugang hast Du dazu?

 

Ich will vor allem gleichwertige Lebensbedingungen – in der Stadt wie am Land. Wer im ländlichen Raum lebt, der muss die gleiche Versorgungsicherheit haben wie in der Stadt. Das betrifft Gesundheit, Infrastruktur und Arbeitsplätze. Die Digitalisierung bietet hier besondere Chancen. Wir brauchen überall in Österreich Zugang zu schnellem Breitband-Internet. Um die beruflichen Perspektiven in der Region aufzuzeigen, soll es stärkere Kooperationen zwischen den Leitbetrieben und den Schulen vor Ort geben. Entscheidend wird aber der Erhalt von Arbeitsplätzen sein. Alles in allem gilt aber für mich: Der Ausbau der Infrastruktur ist wichtig, aber er darf nicht zur Betonflut und zur Verbauung des ländlichen Raums führen.

 

Das Team Kurz zeigt, dass eine andere Politik möglich ist. Was wird eine andere Politik für Österreichs Zukunft bedeuten, wenn die Wahl für das Team Kurz gut ausgeht?

 

Unser Anspruch ist es, das Maximum an Veränderung für unser Land herauszuholen. Es braucht eine neue politische Kultur in unserem Land - weg von Minimalkompromissen und politischem Tauschhandel, hin zu klaren und mutigen Entscheidungen und wirklichen Veränderungen. Wir wollen ein Österreich des Wohlstands und der Sicherheit. Wohlstand für alle Regionen und möglichst alle Menschen, egal ob jung oder alt, egal ob in der Großstadt oder auf dem Land. Mir ist es wichtig, dass wir Probleme offen ansprechen und den Mut haben, auch unpopuläre Dinge in Angriff zu nehmen. Sagen, was Sache ist, tun, was notwendig ist. Mit Sebastian Kurz haben wir genau so eine Person an der Spitze.