Pflegeheim: Im Arbeitskreis ist „der Knopf aufgegangen“

Nach der Entscheidung für das Pflegeheim im Vorjahr: Landtagsabgeordneter Lukas Mandl, Sozial-Landesrätin Barbara Schwarz, Bürgermeister Alexander Vojta

Nach dem Durchbruch in St. Pölten für das Gerasdorfer Pflegeheim ist lange wenig passiert. Der Grund waren Blockadeversuche aus der SPÖ. Aber „nun arbeiten Bürgermeister Alexander Vojta und der gesamte Arbeitskreis mit dem Tempo und auch mit Sorgfalt vorwärts“, freut sich Landtagsabgeordneter Lukas Mandl.

Vor mehr als einem Jahr hatte der Gerasdorfer Landtagsabgeordneter in St. Pölten den Durchbruch erzielt: Nach jahrelangen Gesprächen, nach viel Auf und Ab, ist damals die Entscheidung für Gerasdorf als Pflegeheim-Standort gefallen. Die zuständige Sozial-Landesrätin Barbara Schwarz hat Gerasdorf ins Pflegeheim-Ausbauprogramm aufgenommen.

Seitens des Bürgermeisters waren dann die Entscheidungen für einen Standort und für einen Betreiber zu treffen. Bürgermeister Alexander Vojta (SPÖ) hat diese Entscheidung einem Arbeitskreis unter der Leitung von Stadtrat Friedrich Schiftner (FPÖ) übertragen. „Ab diesem Zeitpunkt ist wenig weitergegangen. Das lag aber nicht am Bürgermeister und auch nicht am Arbeitskreis-Leiter, sondern an Blockadeversuchen in der Bürgermeisterpartei SPÖ. Dort wollte eine Minderheit, die klein aber hartnäckig war, lieber den Gerasdorferinnen und Gerasdorfern das Pflegeheim wegnehmen, anstatt mir einen Erfolg zu gönnen", berichtet Mandl.

„Ich habe mich in dieser Phase zurückgehalten, um den destruktiven Kräften kein Forum zu bieten. Ich freue mich, dass über den Sommer sprichwörtlich ‚der Knopf aufgegangen' ist und von Bürgermeister Alexander Vojta und Stadtrat Friedrich Schiftner mit dem gebotenen Tempo und auch mit Sorgfalt vorwärts gearbeitet wird. Auch Gemeinderat Christian Koza von den Grünen und mehrere andere Gemeindevertreterinnen und -vertreter aus allen Parteien praktizieren im Arbeitskreis eine super Zusammenarbeit. Sehr wertvoll ist auch die Mitarbeit der sozialdemokratischen Gemeinderätin Gertrude Sommer, weil sie vom Fach ist und ganz viel Erfahrung beisteuert", betont Mandl.

„Wenn es nicht zu Quertreibereien kommt, können die anstehenden Entscheidungen schon sehr bald fallen - und die Errichtung des Pflegeheims kann Schritt für Schritt umgesetzt werden", so Mandl.